Präsentieren! Im Kundengespräch! Professionell und Souverän!

Slides2Go Kundengespräch

Slides2Go bietet intelligente Managementfunktionen zur Steuerung Ihres Unternehmensauftrittes im Vertrieb.

Darüber hinaus unterstützt unser Tool souverän Ihren Außendienst bei Vorträgen und jeder Form von Präsentation. Ihre Dokumente werden in wenigen Schritten optimal vorbereitet. Slides2Go verhilft Ihnen so zu mehr Gelassenheit in solchen Situationen. Schließlich stehen die benötigten Informationen auf jedem Ihrer Mobilgeräte auch offline bereit.

Ihre Unterlagen sind noch nicht optimal für das anstehende Meeting zusammengestellt? In der Vorbereitung zum Termin können Sie mit Slides2Go ganz einfach individuell angepasste Präsentationen erstellen. Über die Funktion „Teilen“ können Sie innerhalb weniger Sekunden diese Ihrem Gesprächspartner im Anschluss zukommen lassen.

Vereinfachen Sie die Arbeitsschritte Ihrer Vertriebsmitarbeiter. Mit Slides2Go tauschen sie Aktentaschen voller Papierdokumente gegen maximale Übersichtlichkeit. Jeder Mitarbeiter greift über die gleiche Benutzeroberfläche und Ordnerstruktur auf die Dateien zu, die für ihn freigegeben sind.

Haben Sie den Überblick über die Unterlagen, die Ihre Mitarbeiter vor Ort im Kundengespräch verwenden?

Mit Slides2Go ist zudem sichergestellt, dass die Kollegen mit allen relevanten Unterlagen in der aktuellen Versionen ausgestattet sind und Ihr Unternehmsauftritt von allen Kunden auf die gleiche Weise wahrgenommen wird. Die anstehenden Präsentationen gewinnen damit an Professionalität und Kompetenz.

Wünschen Sie sich mehr Dynamik im Kundengespräch? Während Ihres Vortrags bewegen Sie sich mit der optionalen Navigation über den Slides2Go Navigator völlig frei im Raum. Dadurch sind Sie in der Lage, zeitgemäß zu präsentieren und den Draht zu Ihren Teilnehmern zu halten.

Slides2Go ist als Präsentations- und Managementtool für Ihre Schulungsdokumente genauso geeignet wie für Marketing- oder Vertriebsunterlagen. Die Einsatzzwecke sind vielfältig. Wir nehmen Ihre kreativen Anregungen zum Anlass für Weiterentwicklungen oder Anpassungen. Stellen Sie beispielsweise Ihren Kunden die neuesten Unterlagen direkt über Slides2Go zur Verfügung. So präsentieren Sie Ihr Unternehmen bei Ihren Geschäftspartnern nicht nur im Kundengespräch optimal sondern auch nachhaltig.

Teilen Sie uns Ihre Tipps aus der Praxis mit! Mit welchen technischen Hürden haben Sie persönlich im Kundengespräch zu tun? Wir freuen uns über einen Austausch.

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Industrie 4.0 – Die Bestandsaufnahme 2.0 | Standardisierung

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Im letzten Artikel beleuchteten wir das politische Engagement in Deutschland sowie zukünftige Umwälzungen des nationalen Arbeitsmarkts auf dem Weg zum nächsten Industriezeitalter. Heute knüpfen wir daran an und führen auf, was auf diesem Weg zu tun ist und welche Verlockungen am Ziel bereitstehen.

Laut einer Studie, die kürzlich von der Unternehmensberatung Roland Berger veröffentlicht wurde, wird die industrielle Produktion ab Version 4.0 wesentlich effizienter werden. Deutschland sei im internationalen Vergleich mit einer bereits erzielten Steigerung der Kapitalrendite von 12 auf über 30 Prozent im Zeitraum von 2000 bis 2014 ganz vorne. Die erwartete weitere Verbesserung der Kapitalrendite von aktuell 18 Prozent auf 28 Prozent bis zum Jahr 2035 sowie eine prognostizierte Maschinenauslastung von bis zu 90 Prozent stehen für sich.

Industrie 4.0: Standardisierung als Basis der neuen Industrie-Ära

Dabei sind die technologischen Voraussetzungen für eine erfolgreiche Entwicklung hin zur Industrie 4.0 hierzulande noch verbesserungswürdig. Damit Maschinen effizient miteinander kommunizieren können, werden technische Normen und Maßnahmen zur Standardisierung benötigt. Hier sind Politik und Industrie gemeinsam am Zuge. Zur Hannover Messe 2016 initiierten die Plattform Industrie 4.0 und weitere Industrieverbände speziell zur Standardisierung von Prozessen das „Standardization Council i4.0“. Durch seine Normungsinitiative sollen Branchengrenzen zwischen IT, Elektrotechnik und Maschinenbau überwunden werden. Eine zukünftig reibungslose Datenübertragung über Maschinenarten, Geräteklassen und Branchen hinweg will sie mit Hilfe ihrer „deutschen Normungs-Roadmap“ gewährleisten.

Die Standardisierung auf internationaler Ebene ist der Schlüssel zur raschen Verwirklichung der Industrie 4.0. Daten müssen für Maschinen zunächst bereitgestellt werden, um dann von ihnen eingelesen zu werden. Das Ergebnis der jeweiligen Produktionsprozesse soll in Echtzeit mess- und interpretierbar sein. Dafür werden standardisierte Schnittstellen benötigt. Die USA haben mit den Standardprotokollen MTConnect und OPC bereits vorgelegt.

Selbstverständlich bedarf es erheblicher Investitionen, um die erhofften Ziele zu erreichen. Die Boston Consulting Group (BCG) teilte nun in der bereits erwähnten Studie mit, dass Industrievertreter mit Erstinvestitionen in Höhe von 7 bis 9 Prozent des Umsatzes rechnen. Markus Lorenz (BCG-Partner) hebt hervor, dass der zusätzliche Kapitaleinsatz jedoch durch die damit ausgelöste Produktivitätssteigerung innerhalb von ein bis zwei Jahren erwirtschaftet werden kann. International kooperative Bemühungen um die  Standardisierung von Prozessen und Schnittstellen sollten also zeitnah stattfinden, um zügig die winkenden Erträge einfahren zu können.

Die politischen und wirtschaftlichen Weichen für die Reise zur vollständig digital optimierten Produktion sind gestellt. In den kommenden Wochen werden wir ausgewählte Technologietrends vorstellen, die dabei helfen, Industrie-4.0-Konzepte umzusetzen. Lassen Sie uns Ihre eigenen Anregungen zu diesem “revolutionären” Thema wissen.

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Industrie 4.0 – Die Bestandsaufnahme 1.0

industrie 4.0

Spätestens seit der diesjährigen Hannover Messe weiß vermutlich wirklich jeder, was mit „Industrie 4.0“ gemeint ist. Die momentan stattfindende vierte industrielle Revolution vernetzt bereits automatisierte, produzierende Maschinen miteinander, egal wo sie sich befinden.

Aber welche konkreten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Veränderungen müssen wir erwarten? Und wo genau befinden wir uns auf dem Weg zum nächsten Industriezeitalter? Wir geben in unseren nächsten beiden Artikeln einen Überblick.

Industrie 4.0 – die Digitale Welt eröffnet viele Möglichkeiten für eine neue Ära

Industrie 4.0 ist eines der Zukunftsprojekte, die von der Bundesregierung im Aktionsplan „Hightech-Strategie 2020“ verabschiedet wurden. Daher hat sie seit April 2013 die „Plattform Industrie 4.0“ auf den Weg gebracht, die mittlerweile unter Leitung des Bundesministeriums für Wirtschaft sowie des Bundesministeriums für Bildung und Forschung tätig ist. Sie soll den Dialog zwischen allen Akteuren hinsichtlich Standardsetzung, Arbeitswelt und Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands fördern. In Arbeitsgruppen werden Empfehlungen für die anstehenden Herausforderungen erarbeitet. Zudem können Unternehmen im “Labs Network Industrie 4.0” der Plattform ihre Industrie-4.0-Technologien testen.

Besonders umfassende Auswirkungen werde der industrielle Umbruch laut Boston Consulting Group (BCG) auf den deutschen Arbeitsmarkt haben. 390.000 neue Arbeitsplätze seien zu erwarten. Fachkräfte in den Bereichen digitale Sicherheit und Datenmanagement werden benötigt. Hierzulande werde großer Wert auf passende Ausbildungen und Abschlüsse gelegt. Dabei sei jedoch darauf zu achten, dass die Auswahl möglicher Jobkandidaten nicht künstlich eingeschränkt wird. Flexible Karrierewege, die auch den Quereinstieg in ein neues Aufgabengebiet ermöglichen, seien beispielsweise in den USA üblich.

Gemäß einer weiteren BCG-Studie sind deutsche Unternehmen im Vergleich zu den US-amerikanischen Kollegen bedingt durch einen deutlich höheren Automatisierungsgrad in einer vorteilhaften Position. 20 Prozent der deutschen Unternehmen haben schon Industrie-4.0-Projekte umgesetzt (USA: 16 Prozent). Über 80 Prozent sehen sich gut vorbereitet für die Einführung der neuen Technologien (USA: weniger als 60 Prozent).

Die Neuerungen und Herausforderungen, die mit den aktuellen Strukturveränderungen in der produzierenden Wirtschaft einhergehen, sind im Zuge des technologischen Fortschritts offenbar unumgänglich. Ein Investitionsvolumen in Höhe von 250 Milliarden Euro für IT-Infrastruktur, Ausrüstung und Maschinen bis zum Jahr 2025 führe zu einem um 30 Milliarden Euro (1 Prozent) wachsenden Bruttoinlandsprodukt. Offen ist momentan, ob das gesamtwirtschaftliche Potenzial dieses Umbruchs ausgeschöpft werden kann.

Mit unserem nächsten Beitrag bleiben wir dran und betrachten Voraussetzungen und Chancen der Ära Industrie 4.0.

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Foto von @Sérgio Rola

Wichtiges Memo: Update! UUUUPDAAAATE!

SLides2Go Update

Slides2Go wird stetig weiterentwickelt. Manche Anpassungen sind für unsere User nicht direkt sichtbar. Das ist beispielsweise der Fall, wenn Frontend oder Backend für neue Versionen der unterstützten Betriebssysteme vorbereitet werden.

Regelmäßig optimieren wir durch Updates aber direkt die Benutzerfreundlichkeit von Slides2Go. Unsere Prozessstruktur erlaubt uns unmittelbare Reaktionen auf innovative Vorschläge. Anregungen erhalten wir unter hier anderem von unseren Kunden als kooperative Partner. Die Evolution von Slides2Go bringt Ihnen diesmal folgende Modernisierungen im Detail:

  • Eine aufpolierte und innovativere Benutzeroberfläche im Frontend von Slides2Go:

Die Menüstruktur der App ist auf all Ihren Mobilgeräten jetzt noch aufgeräumter und klarer gestaltet. Der Platz wird besser genutzt und auch längere Ordnertitel können jetzt perfekt dargestellt werden. Die Arbeit mit Slides2Go soll Spaß machen. Dazu trägt die zeitgemäße optische Darstellung bei. Davon profitieren selbstverständlich auch kundenspezifisch individualisierte Versionen.

  • Favorisierte Inhalte werden vereinfacht gekennzeichnet:

Einmal auf den kleinen Stern im entsprechenden Shortcut für eine Datei getippt und schon liegt das Dokument in Ihrer Liste für häufig benutzte Inhalte bereit. Ein Stern mit blauer Füllung kennzeichnet von diesem Zeitpunkt an die Zugehörigkeit eines Inhalts zu den Favoriten. Die bislang übliche Fingerbewegung von Shortcut hin zum Menübutton für Favoriten ist nicht mehr nötig und deaktiviert.

Hier finden Sie den Weg zum Download von Slides2Go!

Sie verwenden Slides2Go bereits und haben eigene Tipps zur künftigen Weiterentwicklung? Wir freuen uns auf Ihre Nachrichten!

Mobile World Congress 2016 – die Branche lechzt nach Bandbreite!

Mobile World Congress 2016

Annähernd 101.000 Besucher verschafften sich auf dem diesjährigen katalanischen Mobile World Congress in Barcelona einen Überblick über die Trends der Mobilfunkbranche. Hardwareseitig gab es erwartungsgemäß eine Vielzahl an Neuigkeiten. Die neuesten Smartphones wie das Samsung Galaxy S7 wurden vorgestellt. Humanoide Roboter wie „Pepper“ von Aldebaran Robotics SAS sollen den Service unter anderem auf Kreuzfahrtschiffen verbessern. Die Entwicklung sich autonom bewegender Fahrzeuge schreitet unaufhaltsam voran. Echte Virtual-Reality-Anwendungen mittels passender Brillen wie die Oculus Rift, Samsung Gear VR oder HTC Vive sind aktuell einer der großen Meilensteine, die im Mobilsektor gefeiert wurden. Auch die Verfügbarkeit einer einzigen Geräteklasse, mit der die gesamte Bandbreite aller Anwendungen von PC-Software bis hin zu Augmented und Virtual Reality abgedeckt werden kann, ist bereits in Reichweite. Das Internet der Dinge, auch bekannt als Internet of Things (IoT), ist zum Greifen nah. Wir konzentrieren uns im Folgenden auf die Infrastruktur, die eine reibungslose Kommunikation der unzähligen künftig zu vernetzenden Mobilgeräte sicherstellen soll.

Die Highlights vom Mobile World Congress 2016 – 5G kommt früher als erwartet

IoT, Industrie 4.0 und nicht zuletzt die Verbraucher selbst sollen vom 5G-Netz profitieren, das momentan entwickelt wird. Laut EU-Kommissar Günther Oettinger, zuständig für digitale Wirtschaft und Gesellschaft, könnten zur Fußball-EM 2020 erste Tests in Deutschland laufen. Der neue Standard soll gemäß Roadmap der EU-Kommision bereits Anfang 2018 fertiggestellt sein und für großangelegte Tests zur Verfügung stehen. Die Zahl der IoT-Anwendungen nimmt stetig zu. Jedoch werden beispielsweise für Vernetzung autonomer Fahrzeuge sowie neue Anwendungen im Bereich Telehealth niedrigere Latenzzeiten und eine höhere Bandbreite benötigt als der aktuelle 4G-Netzstandard gewährleisten kann. Durch 5G scheinen Reaktionszeiten von 1 ms und eine Übertragungsgeschwindigkeit von bis zu 10 Gbit/s realisierbar zu werden. Jedoch stehen noch keine konkreten Spezifikationen fest.

Ein extrem schnelles und weltweit verfügbares, drahtloses Netzwerk profitiert von Antworten auf die bestehenden Fragen zur Netzneutralität. Die Gleichbehandlung aller zu übertragenden Daten durch Telekommunikationsanbieter ist in den USA seit Juni 2016 gesetzlich verankert. Vorreiter beim Schutz der Netzneutralität waren ab 2010 bereits Chile, Israel und die Niederlande. Auf EU-Ebene befindet sich ein einheitliches Regelwerk noch in der Entwicklung. Im Oktober 2015 wurde mit dem EU-Telekom-Paket eine entsprechende Verordnung auf den Weg gebracht. Sollen Datenpakete für Industrie 4.0, Medizin und Bildung mit höherer Priorität durch das Netz transportiert werden als z. B. Video- und Musikstreamingpakete? Signalwirkung entfaltet hier die Entscheidung Indiens, das Facebook-Projekt „Free Basics“ zu untersagen. Vorgesehen war, die verarmte Bevölkerung kostenlos mit bestimmten Internetdiensten zu versorgen. Gegner argumentierten mit einer drohenden Abhängigkeit der vorgesehenen Nutzer von Facebook, da der geplante Internetzugang stark eingeschränkt ist. Es stellt sich die Frage, ob Staaten Ihre Infrastruktur generell lieber ohne ausländische Beteiligung ausbauen. Die südasiatischen und afrikanischen Staaten befinden sich in einer Situation, in der grundlegende Entscheidungen zur Infrastruktur und zur Netzneutralität gleichzeitig gefällt werden sollten. Weiter entwickelte Industrieländer haben den Komfort, sich dem Umgang mit Gleichbehandlung von Daten im Internet unabhängig von der aufzubauenden Infrastruktur über einen längeren Zeitraum anzunähern.

Schon bald wird beobachtbar sein, ob die Telekommunikationsbranche den Erwartungen, die der hausgemachte Hype um das 5G Netz erzeugt hat, gerecht werden kann. Und wie sie gleichzeitig mit international variierenden, kulturell bedingten Fragestellungen zur Nutzung umgeht.

Foto vom @Kārlis Dambrāns

Ihr Backoffice wird digitaler und produktiver – wenn die Voraussetzungen stimmen

Backoffice

In der Veröffentlichung How shared-services organizations can prepare for a digital future von McKinsey&Company, auf die wir bereits in unserem letzten Artikel eingingen, werden Hürden genannt, die einer effizienten Digitalisierung oft im Wege stehen. Das Festhalten an mittlerweile sperrig zu handhabenden Altsystemen, Defizite im technischen Know-How und sogar Uneinigkeiten zu strategischen Prioritäten auf Geschäftsführerebene können demnach den Fortschritt blockieren.

Der Wandel hin zur Digitalisierung erfordert oft eine strategische Neuausrichtung der bestehenden SSCs. Die Autoren geben zu bedenken, dass eine Beschränkung der Aufgaben auf den reinen Support interner Transaktionen nicht mehr zeitgemäß ist. Ein erfolgreicher Umgang mit dem wachsenden Spielraum setzt gegebenenfalls strukturelle Anpassungen voraus, die wir gerne hervorheben möchten.

Anpassungen von Prozessen und Workflows (kurzfristig):

Es wird empfohlen, dass sich Arbeitsgruppen in SSCs zusammen mit den jeweiligen IT-Abteilungen gemeinsam einen Überblick über Optimierungspotenziale aller aktuellen Backoffice-Aufgaben verschaffen. So könne systematisch festgelegt werden, welche Prozesse in welcher Form zukünftig automatisiert bearbeitet werden können. Damit lasse sich abschätzen, ob der Arbeitsablauf geändert werden muss, welche Systemarchitektur geeignet ist und wie hoch die zu erwartenden Investitionen sein werden. Um die Servicequalität und Präzision von Analysen durch das SSC zu erhöhen, biete sich der Einsatz von Echtzeit-Informationssystemen an.

Neue Ansätze in der Mitarbeiterentwicklung (kurz- bis mittelfristig):

Besonders hervorgehoben wird, dass die veränderten Aufgabenbereiche innerhalb von SSCs entsprechend geschultes Personal erfordern. Sehr deutlich wird die Empfehlung einer Bewegung hin zu umfassender Servicekompetenz. Für einfache Aufgaben wie z. B. die Datenerfassung werden mit fortschreitender Digitalisierung weniger Mitarbeiter benötigt. Stattdessen sei es nötig, Gruppen zu bilden, die jeweils für spezifische Prozesse zuständig sind und denen Spezialistenteams für die Servicethemen User Experience und technischer Support zugewiesen werden. So können neuartige Berufsbilder für den Einsatz in SSCs relevant werden, wie zum Beispiel Experten für maschinelles Lernen, User Experience und Social-Media-Strategie. Das verändere die Art von Mitarbeiterschulungen und die Suche nach qualifiziertem Personal.

Weiterentwicklung des operativen Geschäftsmodells des SSCs (langfristig):

Hochentwickelte SSCs sollten laut der Studie in der Lage sein, ihr eigenes Geschäftsmodell mit fortschreitenden technologischen Möglichkeiten selbst zu erneuern. So könnten SSCs beispielsweise die Ziele verfolgen, eine integrierte Produktentwicklung zu schaffen und als unternehmensinterne Technologieplattform zu fungieren. Der Nutzen für das gesamte Unternehmen könne durch solche Konzepte deutlich gesteigert werden. In digital optimierten SSCs können die traditionell getrennt arbeitenden Mitarbeitergruppen aus IT und Sachbearbeitung effizienter und häufiger zusammenarbeiten. Dieser als „DevOps“ bekannte Ansatz versetzt Unternehmen in die Lage, wirklich agile Softwareentwicklung zu betreiben.

Aus unserer Sicht lassen sich die professionellen Ratschläge der Autoren nicht nur auf SSCs großer Unternehmen anwenden. Auch im kleineren Rahmen darf eine gründliche Vorbereitung auf die Nutzung digitaler Dienste im Backoffice nicht vernachlässigt werden. Gegebenenfalls müssen strukturelle Neuerungen umgesetzt werden. Nur dann ist die erfolgreiche Implementierung weiterer digitaler Innovationen sichergestellt, die heute noch Zukunftsmusik sind.

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Zu träge Backoffice-Strukturen? Slides2Go macht selbst Shared Service Center digitaler und handlungsfähiger! 

Shared Service Centers

Backoffice-Aufgaben wie das Erstellen und Verteilen von Präsentationen und anderer unterwegs benötigter Dokumente gelten als standardisierbare Tätigkeiten, für deren Bearbeitung sich die Gründung eines Shared Service Center (SSC) etabliert hat. Slides2Go ist ein optimales Instrument wenn es darum geht, SSC fit für die Zukunft zu machen.

Bereits vor 2 Jahren wurde in einer gemeinsamen Studie der KPMG AG und der Universität Göttingen festgestellt, dass das SSC-Konzept auch für mittelständische Unternehmen immer attraktiver wird.

Die Vorteile eines Shared Service Center

Puneet Chandok, Hiren Chheda und Alexander Edlich von McKinsey&Company veröffentlichten nun einen ausführlichen Artikel zu den Optimierungspotenzialen, die digitalisierte Prozesse in Shared Service Organisationen bieten. Offenbar besteht in vielen Unternehmen Handlungsbedarf. In einer 2015 zum Thema durchgeführten Studie wurden mögliche Zeit- und Kosteneinsparungen im Umfang von bis zu 50 % ermittelt.

Ein klassisch organisiertes SSC mit gering ausgeprägter Unterstützung durch digitale Dienste beschränkt sich oft auf die reine Sachbearbeitung. Durch die Verfügbarkeit neuer elektronischer Prozessanalysen wird das Aufgabenspektrum nun um beratende Tätigkeiten erweitert. Das Shared Service Center kann damit in die langfristige Planung der Abteilungen, für die sie tätig sind, einbezogen werden.

McKinsey’s Autorenteam hebt im Ergebnis hervor, dass digital optimierte Backoffice-Aufgaben Effizienzsteigerungen über verschiedene Unternehmensbereiche hinweg bedeuten können. Zukunftsfähige SSC-Organisationen seien in der hervorragenden Position, die digitale Unternehmensstrategie umzusetzen, den Kundenkontakt auf der Frontend-Ebene zu perfektionieren und dadurch die Produktivität abteilungsübergreifend zu steigern.

Mit einer planmäßigen digitalen Automatisierung von Aufgaben des Backoffice macht Ihnen in punkto Zukunftsfähigkeit und Effizienz niemand etwas vor. Slides2Go gehört zur Grundausstattung Ihres digitalen Backoffice. Auch sofern es (noch) nicht als Shared Service Center organisiert ist. Unser Dienst für die automatisierte Bereitstellung von Inhalten auf Mobilgeräten schafft höhere Produktivität im Vertrieb. Gleichzeitig profitieren IT, Marketing und HR-Abteilung.

Die Einführung digitaler Dienste kann knifflig werden, wenn die Unternehmensstrukturen noch nicht bereit dafür sind. Was es hinsichtlich Arbeitsteilung, Human Resources und Unternehmensphilosophie zu beachten gilt, stellen wir im folgenden Artikel vor.

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Ihr Messeauftritt mit Slides2Go

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Um Produkte wirksam zu bewerben, ist ein entsprechende öffentliche Platzierung notwendig. Zu keinem anderen Anlass kommen so viele Interessenten und Bestandskunden auf Ihr Unternehmen zu wie während eines Messeauftritts. Der Einsatz von Slides2Go kann die Kommunikationsstrategie eines Unternehmens unterstützen. Mit dem unkomplizierten Helfer ist es ein Leichtes, eine mobile Multimediainfrastruktur bereitzustellen. Ihre Dokumente und Videos werden auf Tablet, Laptop, Smartphone, Flatscreen und Projektor perfekt dargestellt. Sobald die entsprechenden Inhalte synchronisiert wurden, stehen Sie offline auf den jeweiligen Geräten zur Verfügung. Eine Internetverbindung wird dann nicht mehr benötigt. Während der turbulenten Messedauer möchten Sie sich schließlich auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht mit einem unzuverlässigen WLAN herumschlagen.

Mit Ihrem Messeauftritt richtig Eindruck machen!

Erleichtern Sie Ihren Messebesuchern den Zugang zu Ihrem Portfolio und profitieren Sie von folgenden Punkten:

  •  Lead- und Messeberichtserfassung: Machen Sie mit diesem individuellen Zusatzmodul Ihre Kunden- und Angebotsdaten unmittelbar unternehmensweit digital verfügbar. Leads lassen sich schnell und unkompliziert generieren und verfolgen.
  • Sparen Sie Ressourcen: Versenden Sie individuell maßgeschneiderte Dokumente einfach direkt im Kundengespräch. Slides2Go steht für zielgerichtete Kommunikation, die sich am Bedarf Ihrer Kunden orientiert. Gleichzeitig lassen sich die Kosten für Printmedien oft drastisch reduzieren. Und die Umwelt freut sich auch.
  • Automatisierte Wiedergabe Ihrer Präsentationen und Imagefilme. Kleine oder große Screens können so kostengünstig mit Slides2Go bespielt werden und geben Ihrem Messestand einen innovativen Charakter.
  • Unsere Analytics bieten Klarheit. Die Analysefunktionen zum Verlauf aufgerufener und versendeter Dokumente unterstützen Sie bei der Erfolgsmessung Ihres Messeauftritts.

Mit Slides2Go ist Ihr Team perfekt ausgestattet und Ihre Kunden werden begeistert sein. Probieren Sie es aus, wir unterstützen Sie gern. Sichern Sie sich gleich Ihren unverbindlichen und kostenlosen Beratungstermin.

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IFA+ Summit auf der IFA 2015 – Das Resümee

 

IFA+ Summit 2015

In leicht verdaulichen Häppchen geben wir nun einen Überblick über die zentralen Aussagen der Branchenexperten, die auf der Vortragsreihe IFA+ Summit 2015 auftraten. Es wird deutlich: Datenschutz, Urheberrecht und offene Übertragungstechnologien stellen die Kommunikationsbranche weiterhin vor Herausforderungen.

IFA+ Summit auf der IFA 2015 – Das Resümee

Durch die Daten, die von mobilen Devices bereitgestellt werden, wird die Erstellung äußerst individueller Dienste ermöglicht. Damit maximale Mobilität erreicht werden kann, ist aber die Zusammenführung der riesigen Datenbanken über Branchengrenzen hinweg vonnöten.

Services, die sich als medizinische Helfer verstehen, können im Ernstfall Leben retten. Die Verwendung sensibelster Daten der Nutzer setzt großes Vertrauen in die Anbieter voraus. Verbindliche Aussagen zum Datenschutz sind jedoch oft Mangelware.

Durch die intensive Verarbeitung von Big Data werden immer zuverlässigere Prognosen des Nutzerverhaltens erstellt. Dabei ist dieser Branchenzweig noch nicht einmal weit fortgeschritten. Während einerseits für mehr Personal zur Datenanalyse geworben wird, gibt es andererseits Bedenken hinsichtlich umfangreicher Überwachungsmechanismen.

Das Einbringen von Erkenntnissen der Nutzer in Entwicklungs- und Testprozesse ist seitens der Industrie ausdrücklich gewünscht. Rapid Prototyping sowie intuitiv bedienbare User Interfaces lassen sich damit verwirklichen. User sollen sich möglichst wenig mit Fachtermini auseinandersetzen müssen und Software ohne Vorwissen bedienen können.

Die Verbreitung des Internet der Dinge befindet sich noch im Anfangsstadium. Während die Technologien zur umfassenden Vernetzung physischer Geräte und Gegenstände bereits existieren, ist ein einheitlicher Kommunikationsstandard dafür noch Zukunftsvision. Das bedeutet aktuell, dass man sich zum Beispiel bei der Installation von Smart-Home-Komponenten von vornherein auf einen Hersteller festlegen muss.

Streamingdienste dominieren momentan die Diskussion um digitale Unterhaltungsmedien. Die Vergütungsmodelle für die Urheber sind jeweils unterschiedlich ausgeprägt. Ob Medienschaffende zukünftig angemessen entlohnt werden, hängt besonders von der weiteren Entwicklung der dominierenden Vertriebsportale ab.

Pat Toole, der bei IBM Analytics als General Manager für den Geschäftsbereich Internet of Things zuständig ist, wurde auf dem IFA+ Summit 2015 die Ehre zuteil, ein zusammenfassendes Schlusswort an das Publikum zu richten. Er nutzte die Gelegenheit, um die kommende Entwicklungsphase der Kommunikationsbranche hervorzuheben. Das Internet of Things werde erweitert um künstliche Intelligenz zum „Intelligent Internet of Things“. Extrem kleine Sensoren, die miteinander kommunizieren, seien in naher Zukunft in der Lage, beispielsweise die Ursachen für Luftverschmutzung detailliert zu analysieren. Großes Potential sieht Toole außerdem in der Blockchain-Technologie, auf der beispielsweise der Zahlungsverkehr mittels Bitcoins basiert. Die dadurch mögliche unveränderliche Zertifizierung von Inhalten könne mittels sicherer Peer-to-Peer-Kommunikation die Neustrukturierung von Supply Chains ermöglichen. Die massive Sammlung von Nutzerdaten sei Voraussetzung für das Ermitteln von Kausalitäten, die für die Implementierung zukünftiger Dienste benötigt werden.

Hohe Relevanz haben für die Teams von Slides2Go sowie der Platingroup die Themengebiete „Mobility“ und „Design“. Absolut simple User Interfaces, die intuitiv verstanden werden können, sehen wir als Kernkompetenz. Neben unserer Sales-App Slides2Go für Vertriebsmitarbeiter sind wir zudem vertraut mit der Entwicklung von B2B- sowie B2C-Apps im CRM-Bereich.

Durch unser Engagement im Bereich Kommunikationsdienste sehen wir uns einem hohen Datenaufkommen gegenüber, das transferiert und verarbeitet werden muss. Unsere transparente und respektvolle Kundenkommunikation ermöglicht uns gegenseitiges Vertrauen. Entsprechend sind wir der Ansicht, dass der Nutzer einer seriösen Dienstleistung darüber im Bilde sein muss, wie seine persönlichen Daten verwendet werden. Wir gewährleisten Datensicherheit durch höchste Sicherheitsstandards.

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Datenschutz & Urheberrecht – wen interessiert das schon?

Datenschutz

Das Potential aktueller Kommunikationstechnologien ist riesig. Die Herausforderungen und Risiken sind dabei in jedem Einsatzbereich ähnlich gelagert. Die Konzepte, die Erleichterungen in Privat- und Berufsleben versprechen, weisen stets Berührungspunkte mit den Themen Datenschutz und Privatsphäre auf. Während die Kreativität zur Entwicklung smarter digitaler Helfer scheinbar keine Grenzen kennt, beschränken sich die Industrievertreter bezüglich Datensicherheit auf vage Aussagen. Zumindest wenn man die Vorträge namhafter Dozenten auf der Vortragsreihe IFA+ Summit 2015 als repräsentativ erachtet. Wir geben einen Überblick der Erkenntnisse über alle Themenbereiche der Veranstaltung hinweg.

Datenschutz & Urheberrecht

Es bleibt abzuwarten, mit welchen Maßnahmen das Vertrauen der User bezüglich Datenschutz und Privatsphäre gewonnen werden soll. Werden für diejenigen, die den unbegrenzten Analysemöglichkeiten skeptisch gegenüberstehen beispielsweise ergänzende Kostenmodelle angeboten? Höherer User-Fee im Gegenzug für den Verzicht auf die Übertragung persönlicher Daten oder Optionen zur zeitlichen Befristung von Zugriffsrechten auf Daten und Hardware könnten in die richtige Richtung gehen. Angebote zur umfangreichen persönlichen Konfiguration von Sicherheitseinstellungen sowie ein anbieterseitiger Fokus auf Verschlüsselungstechnologien können Vertrauen schaffen. Fortschritte der internationalen Rechtsprechung zur digitalen Datennutzung sind hier zwar von hoher Bedeutung, jedoch erfahrungsgemäß langwierig.

Die Frage nach der Durchsetzung von Urheberrechten ist ähnlich gelagert. Auch hier geht es um die Kostenstruktur. Werden zukünftig sowohl etablierte Künstler, Autoren und Entwickler als auch medienschaffende Neulinge in der Lage sein, ihr Werk vor nicht autorisierter Vervielfältigung zu schützen und gleichzeitig eine angemessene Vergütung zu erhalten? Die Antwort hängt unter anderem davon ab, inwiefern die Konsumenten in der Lage und gewillt sind, die Urheber zu entlohnen. Sowohl die zukünftigen Konditionen der Vertriebsportale für digitale Medien als auch ihre Wettbewerbssituation haben darauf großen Einfluss. Die Blockchain-Technologie gilt unabhängig davon als Garant für sichere Datenübertragung und könnte der Schlüssel für den Schutz vor Urheberrechtsverletzungen sein. Die existierenden Rechtsvorschriften zum Urheberrecht reichen offenbar aus, werden aber nicht konsequent durchgesetzt.

Man kann festhalten, dass die Komplexität der genutzten Dienste bereits in jeder Hinsicht weit fortgeschritten ist. Sei es bezüglich Bewegungs-, Sprach- und Gesundheitsanalysen, Sicherheitsstandards oder Kaufverhalten. Um Datenmissbrauch vorzubeugen, sind die Konsumenten darauf angewiesen, sich entsprechend zu informieren, eigenständig Schutzmaßnahmen zu ergreifen und sicherheitskritische Dienste zu meiden. Durch ein gewisses Maß an persönlicher Kontrolle der verwendeten Dienste könnten langfristig sogar bedenkliche Auswirkungen auf die Gesellschaft vermieden werden. Es darf bezweifelt werden, dass das dafür nötige Bewusstsein in der Gesellschaft besonders ausgeprägt ist. Dabei hat die Digitalisierung auch ihre verbraucherfreundliche Seite. Es bestehen für (potentielle) User vielfältige Möglichkeiten, auf die Entwicklung von Services Einfluss zu nehmen und kritische Themen öffentlich zu diskutieren. Damit tragen die Endkunden hohe Verantwortung für die weitere Entwicklung.

Wie denken Sie über die seit bald zwei Dekaden andauernden Diskussionen zum Schutz persönlicher Daten und zum Copyright von Medienschaffenden in der digitalen Ära? Wir freuen uns über Ihre Beiträge.